Meine Reisen

1070 Km bis Wien
Mit dem Militärrad (Ordonanz 05) Jahrgang 1946
Wasserburg am Bodensee-Mittelberg-Murnau-Fischbachau-Siegsdorf-Schönau am Königsee-Simbach am Inn-Passau-Feldkirchen an der Donau-Enns-Marbach-Traismauer-Klosterneuburg-Wien.

Ein Ding das Kultstatus geniesst: Warum das schwere Stahlross bis heute so beliebt ist, – ist Einfachheit.
Das Velo gibt es bald 200 Jahre. Das Militärvelo ist halb so alt, aber doppelt beliebt. Für manche Veloliebhaber aus den Nachbarländern ist es sogar Kultobjekt. Die Kult liegt in der Einfachheit, Robustheit und Zuverlässigkeit.
Wer mit diesem Ein-Gang-Fahrrad den Berg hochfahren möchte braucht jedoch etwas Mut, und natürlich Kondition. Wenn es steil den Berg rauf geht, muss man eben auch mal (nicht schieben) stossen. Trotz der schwere rollt es leicht, das liegt an der Masse und an den Kugellager.
Wir beide waren vom 07.05.-18.05.2019 (Vollmond) 12 Tage unterwegs, dabei mussten auch noch 6’280 Höhenmeter überwunden werden.

Was mir diese Reise geschenkt hat war, Lebendigkeit, meine Augen waren offen, meine Ohren waren auf Empfang, ich konnte den Sonnenschein jeden Tag (auch bei Kälte, Schnee, Regen und Hagel) sehen, die schönsten Farben am Himmel, die wundervolle Natur, neue Menschen die im Augenblick zu meinen Freundinnen und Freunden wurden.

DAS WAR TAG FÜR TAG DER BESTE AUGENBLICK MEINES LEBENS.